Die thailändische Restaurantszene in New York City reicht weit über bekannte Klassiker hinaus: Restaurants servieren Spezialitäten aus ganz Thailand und bringen regionale Aromen in Viertel aller fünf Boroughs. Der Guide stellt 14 Adressen vor – von seit Langem etablierten Institutionen in Elmhurst bis hin zu neueren Restaurants in Manhattan und Brooklyn.

Im Ayada in Elmhurst empfiehlt sich Yen Ta Fo, eine rosa Nudelsuppe mit einer Tomaten-Tofu-Sauce. Das ebenfalls in Elmhurst gelegene Eim Khao Mun Kai konzentriert sich auf Khao Mun Gai: gedämpftes Hähnchen mit Ingwerreis, Brühe und einer scharfen fermentierten Bohnensauce. Das SriPraPhai bietet eine umfangreiche Auswahl thailändischer Gerichte, während sich das Zaab Zaab mit Standorten in Elmhurst und Williamsburg auf die Küche aus Isan spezialisiert. Sein Signature-Gericht Larb Ped Udon vereint gehackte Ente mit Kräutern, gebratener Leber und knuspriger Haut.

Das Ugly Baby hat nach seiner Schließung im vergangenen Jahr in Williamsburg wiedereröffnet. Seine Speisekarte greift Gerichte aus mehreren thailändischen Provinzen auf, darunter südthailändische Currys und Speisen aus Isan. Das Restaurant kennzeichnet den Schärfegrad seiner Gerichte von „the laughs“ bis „the ugly“ und empfiehlt, eines seiner wechselnden feurigen Currys zu probieren.

Mehrere Restaurants in Manhattan bieten jeweils einen eigenen Zugang zur thailändischen Küche. Der Bangkok Supper Club kombiniert ein preisgekröntes Cocktailangebot mit Gerichten wie gebratener Schweinebacke auf mit Knoblauch gebackenem Reis. Im Nolita verleiht das Thai Diner Diner-Gerichten eine thailändische Note, darunter geriffelte Pommes frites mit Massaman-Currysauce. Der Guide empfiehlt außerdem das LenLen in Flatiron für Durian-Krabben-Curry und das Ler Lers in Bed-Stuy für Gerichte im Bangkok-Stil, darunter Pad Thai mit knusprigem Schweinebauch.

Für Meeresfrüchte gibt es das Fish Cheeks mit Standorten in NoHo und Williamsburg, das sich auf Aromen aus dem südthailändischen Küstengebiet konzentriert. Zu den empfohlenen Gerichten gehören ein ganzer gedämpfter Fisch mit Koriander-Limetten-Brühe und Krabben-Curry mit Kokosmilch. Im West Village serviert ein Restaurant unter der Leitung des in Bangkok geborenen Küchenchefs Chattchakorn „Benz“ Khajornchaisan Gerichte wie Panang-Curry mit Rinderbacke und trocken gereifte Ente mit duftendem Reis.

Weitere Empfehlungen stellen regionale Spezialitäten und kreative Speisekarten in den Mittelpunkt. Das Kaew Jao Jorm in Williamsburg greift auf Rezepte aus der königlichen Hofküche des 19. Jahrhunderts zurück; seine Chor-Muang-Teigtaschen sind mit Hähnchen und Erdnüssen gefüllt und in einen Teig aus Schmetterlingserbsenblüten gehüllt. Das Soothr mit Standorten im East Village und in Long Island City ist auf thailändische Nudeln spezialisiert, darunter Tom-Yum-Suppe nach Sukhothai-Art. In Williamsburg interpretiert das Kru thailändische Küchentraditionen neu, etwa mit Shepherd’s Pie mit Lamm und Massaman-Curry sowie Ma Hor – gewürztem Fleisch, das auf frischem Obst serviert wird.

Quellen: Condé Nast Traveler.