Eine Brücke kann sowohl eine technische Meisterleistung als auch ein Symbol der Verbindung sein: Sie verknüpft Menschen und Orte und markiert zugleich einen Übergang zwischen dem, wo jemand war, und dem, wohin er unterwegs ist. Dieser Gedanke brachte einen Autor dazu, während seiner Genesung von einer Krankheit über Brücken am Hudson River zu gehen und nach einem Grund zu suchen, nach draußen zu kommen.
Siebzehn Brücken überqueren den Hudson zwischen der Battery in Manhattan und dem Federal Dam in Troy, nördlich von Albany. Die George Washington Bridge ist die südlichste; die Collar City Bridge in Troy ist die nördlichste. Je weiter sich der Fluss seiner Quelle am Lake Tear of the Clouds in den Adirondacks nähert, desto kürzer werden die Brücken.
Die Spaziergänge begannen im Frühling, nach einem Winter, in dem der Autor in Einkaufszentren trainiert hatte. Als beste Jahreszeit, um die Brücken zu erkunden, gilt ihm jedoch der Herbst: wegen der kühlen Luft, des Duftes von Holzrauch und der sich verfärbenden Blätter.
Die Aufzeichnungen des Autors konzentrieren sich auf vier Lieblingsbrücken, die von Norden nach Süden vorgestellt werden.
Quellen: The New York Times Travel.